
Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
Wie wird aus einer Recherche ein öffentlicher Begegnungsort? – Ein Projekt über öffentliche Räume, kulturelle Teilhabe und die Kraft gemeinsamer Gestaltung.
Die Geschichtsklasse des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in Aschaffenburg begann ihre Forschung mit einem fotografischen Blick auf sogenannte Lost Places. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten die Geschichte dieser Orte und entwickelten daraus eine Ausstellung. Im Verlauf des Projekts entstand eine neue Frage: Warum nicht selbst einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen und miteinander ins Gespräch kommen?
Für drei Tage verwandelten die Jugendlichen den Aschaffenburger Digitalladen in den „PopUpsideDown“-Laden. Dafür entwickelten sie eigenständig ein vielfältiges Programm mit Ausstellung, Musik, Lesungen, kreativen Workshops und offenen Mitmachangeboten.
Aus einer fotografischen Spurensuche wurde so ein temporärer Kultur- und Begegnungsort mitten in der Stadt. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten einen Raum, der Menschen zusammenbrachte, Austausch ermöglichte und neue Perspektiven eröffnete.
”Im Kunstlabor konnten wir unsere eigenen Ideen umsetzen und selbst entscheiden, wie wir das Projekt gestalten. Besonders schön war zu sehen, wie aus unseren Ideen etwas Echtes entstanden ist, das auch andere Menschen erreicht hat.
Projektsteckbrief
Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
Teilnehmende: Geschichtsklasse der Jahrgangsstufe 9
Projekt: PopUpsideDown-Laden
Leitfrage: Wie wird aus einer Recherche ein öffentlicher Begegnungsort?
Themen: Öffentliche Räume, kulturelle Teilhabe, Begegnung
Ergebnis: Ein temporärer Kultur- und Begegnungsort mitten in Aschaffenburg mit Ausstellung, Musik, Lesungen, Workshops und Mitmachangeboten.
Das Projekt in Bildern







Ihre Ansprechpartnerin für das Kultur.Forscher!-Kolleg
Sarah Kortmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung an Schulen an der Philipps-Universität Marburg
Das Kultur.Forscher!-Kolleg ist ein gemeinsames Projekt der PwC-Stiftung und der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg (KuBiS).