Erfolgreiche Kultur.Forscher! kreuz&quer-Tagung in Konstanz – ein Tag voller Begegnungen, Impulse und Entdeckungen
Am 24. Juni 2025 hat die Modellregion Konstanz zu einer Kultur.Forscher! kreuz&quer-Tagung eingeladen – ein lebendiges Treffen von Kultur.Forscher:innen! aus Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Ziel war es, die Modellregion kennenzulernen, sich über zukunftsorientiertes Lernen mithilfe des ästhetischen Forschens auszutauschen und gemeinsam kulturelle Bildung an Schulen weiterzudenken.
Netzwerken für kulturelle Bildung
Der Austausch der Kultur.Forscher!-Netzwerkakteur:innen wird durch regionale und überregionale Netzwerktagungen ermöglicht. Diese nehmen Themen der ästhetischen Forschung, Bildungskooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Partner:innen sowie praktische Anwendungsbeispiele in den Blick. Im Zentrum steht dabei stets die institutionelle Verankerung kultureller Bildung an Schulen.
Ein starkes Bündnis für Bildung
Kultur.Forscher! ist ein gemeinsames Programm der PwC-Stiftung und der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung an Schulen (KuBiS) der Philipps-Universität Marburg. Regionaler Träger in Konstanz ist das Kulturamt der Stadt Konstanz.
Nach der Begrüßung durch das Kulturamt, KuBiS und die Grundschule Sonnenhalde – vertreten durch Schulleiterin Mona Schilkowski und einige Schüler:innen – wurde der neu eröffnete Kultur/wagen „Fuchsbau“ vorgestellt. Anschließend eröffnete Prof. Dr. Gerhard M. Buurman mit einem Impuls zu „Die Stadt als Bildungslandschaft, Spaziergangwissenschaft und dritte Lernorte – fotografische Forschungsprojekte an der Schule am Buchenberg“ die Tagung.
Ästhetisches Forschen mit Tiefgang
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden den Spuren der Schüler:innen folgen und an verschiedenen Workshops teilnehmen:
- „Comic und Philosophie“: Veronika Fischer philosophierte mit den Teilnehmenden über die großen Fragen des Lebens. Stefanie Seltner setzte die Gedanken zeichnerisch in Comics um.
- „Frauen und Mädchen im Mittelalter“: Manuela Ziegler leitete einen Workshop, in dem die Teilnehmenden ihre Perspektiven auf ästhetisches Forschen als Motor der Unterrichtsentwicklung anhand eines konkreten Beispiels austauschten.
Kulinarik trifft Kultur
Mittags ging es zum Kulturkiosk Schranke e.V., wo ein leckeres Curry serviert wurde. Moritz Schneider und Sophie Tichonenko berichteten über die Geschichte des Kiosks und das Projekt „Takeover“, bei dem Schüler:innen den Kiosk eigenständig betrieben. Ein lesenswerter Artikel dazu erschien im Karla Magazin unter dem Titel „Es gibt kein Scheitern“.
Weiter ging es zur Gemeinschaftsschule Gebhard (GGS), wo Stephan Beilharz über Kultur/wagen der GGS und kulturelle Schulentwicklung berichtete. Das Kulturteam der Schule überraschte die Gäste mit zwei selbstgemachten Limonaden.
Kreative Stationen in der Stadt
Am Lenkbrunnen führten Sofi und Jessi entlang der Kinderkunstroute. Wer wollte, konnte die Kunststücketour – einen audio-visuellen Spaziergang – ausprobieren. Die Broschüre zur Route wurde von Stefanie Seltner gestaltet, mit Texten von Sina Köppel und Luise Schauer. Die Idee und Umsetzung der Broschüre lag bei Angelika Braumann.
Impulse, Film und Ausklang
Bei einer Kaffeepause an der Leica-Galerie gab es einen Impuls von Torben Nuding zum Fotoführerschein der Gemeinschaftsschule Gebhard.
Im Kulturzentrum am Münster folgte der Abschluss mit Präsentationen aus der Haidelmoosschule und der Geschwister-Scholl-Schule. Sophie Tichonenko und einige Schüler:innen präsentierten zudem mit einem Mini-Film einen Rückblick auf die Veranstaltung, der am selben Vormittag entstanden war – zu finden unter anderem auf der Instagram-Seite des Kulturamts Konstanz.
Den Ausklang bildete ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Wessenberg – ein würdiger Abschluss eines inspirierenden Tages.

